Seit 2016 plant der Kreis Steinfurt einen ausgeschilderten Radweg entlang des Max-Clemens-Kanal (MCK) auf seinem Kreisgebiet. Nach dem mit denTräger öffentlicher Belange schon eine Erörterung stattgefunden hat, wurden nunmehr die betroffenen Heimatvereine um Stellungnahme gebeten und aufgerufen, zu den vorgesehenen 20 Orientierungstafeln Gestaltungsvorschläge zu unterbreiten. Ich habe als Vertreter des Heimatvereins Greven die Aufstellung einer Orientierungstafel am Hotel Wermelt, Nordwalder Str. vorgeschlagen, da sich hier einmal eine Steinerne Schleuse befand. Daneben habe ich angeregt, dass auch der Reckenfelder Bürgerverein dazu ins Boot geholt werden sollte, da der Ortsteil Reckenfeld  eine spannende Entstehungsgeschichte vorzuweisen hat, nämlich die Entstehung eines Ortes aus einem ehemaligen Munitionsdepot. Seitens des Landkreises wurde diese Idee positiv aufgenommen und ich wurde aufgefordert für den ReBüVe ebenfalls einen Gestaltungsentwurf bis zu 15.03. einzureichen. Das ist mittlerweile passiert. Ein übereichter Text weist auf die Entstehungsgeschichte (Depotbau) hin sowie auf die spätere Besiedlung. Ausgewählte historische Fotos runden dabei den Textbeitrag ab. Ferner wurde mit diesem Beitrag auch auf den Historischen Radweg hingewiesen.

Mit dem Gestaltungsentwurf zum Radweg Max-Clemens-Kanal wurde auch ein Beitrag zum Walgenbach eingereicht, da dieser ein Relikt aus der Zeit der Entstehung des MCK ist. Es handelt sich nämlich hier nicht um ein Quellgewässer, sondern um ein künstliches Bauwerk, mit dem der Wasserstand des MCK reguliert worden ist. Ein entsprechendes Hinweisschild mit Bebilderung soll demnächst am Durchlauf an der Marienfriedstr. aufgestellt werden.


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